Wir packen unsere Koffer und nehmen mit…

Fewo-Direkt lädt ein zum Blogger-Gewinnspiel und fragt nach den sieben Sachen, die auf gar keinen Fall in unserem Urlaub fehlen dürfen. Das ist für uns als sechsköpfige Familie ganz einfach zu beantworten: Wir selbst und die Oma, damit wir Eltern auch wirklich unseren Urlaub genießen können – das ergibt 7 Personen und schon sind wir startklar. Ah halt, fast zumindest. Es gibt durchaus ein paar unverzichtbare Dinge, die unbedingt mitkommen müssen.

Wir packen unsere sieben Koffer und nehmen mit…

Es geht nichts über glückliche Kinder im Urlaub und das beginnt schon auf der Fahrt. Wo ich früher als Kind noch Verkehrszeichen studierte und Autos zählte, haben es unsere Kinder heute viel einfacher, denn schlaue Köpfe sorgen dafür, dass schon auf der Fahrt in den Urlaub keine Langeweile aufkommen kann und verkaufen

1. Kinderlaptops, Tiptoi-Sets und andere interaktive Spielzeuge,
die die Bande auf Reisen ablenkt und beschäftigt. “Papa, wann sind wir eeeendlich da?”, haben wir schon lange nicht mehr gehört, bei uns wird höchstens nach Batterien gerufen. “Mama, die Akkus sind leer, haben wir noch Akkus? Ich brauche jetzt sofort neue Akkus!!!”, kreischt es von der Rückbank, wo der 3jährige frustriert auf seinem Kinderlaptop herumtrommelt, der nun keine Lieder mehr singt, sondern stottert. Und da wir das schon kennen, landet bei uns immer eine riesige Ladung

2. Batterien
im Rucksack. Für das dudelnde Plastikspielzeug, für die Taschenlampe (nein, wir campen nicht, wir suchen unter den Kinderbetten nach Monstern und vertreiben sie!) und für sämtliche vorher nicht berechenbare Eventualitäten. Und davon gibt es im Urlaub ganz viele! Immer dabei ist deshalb auch eine Tasche Koffer mit Verbandsmaterial, Pflaster, Fieberthermometer, Medikamenten gegen Reiseübelkeit, Durchfall, Fieber, Husten und Juckreiz. Selbstredend bekommen die Kinder in dieser einen Woche, in der wir im Urlaub sind, nichts davon, dafür aber die Hand-Mund-Fuß-Krankheit und Lupus Krankheiten, die vorher noch nicht einmal Dr. House kannte.

Wer mit Kindern reist, der braucht

3. Wechselkleidung
Ich bin mir sicher, dass mir alle Eltern zustimmen werden, wenn ich aus eigener Erfahrung behaupte, dass es eine Illusion ist, für mehrere Kinder nur einen Koffer zu packen. In meiner Naivität hatte ich 2011 genau das geplant. Am Ende standen im Raum 5 Koffer – vier große für drei kleine Kinder und ein kleiner, den ich mir mit meinem Mann teilte. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Kleidung so ein Kind braucht und wie viel Platz sie wegnimmt, obwohl Kinderkleidung deutlich kleiner und kompakter ist als die von Erwachsenen. Aber… wir sind für alle Eventualitäten gerüstet. Schnee im Mai? Kein Problem, die Schneeanzüge sind schließlich dabei. Aber wo sind eigentlich die Schals und Handschuhe?
30 Grad im November? Kein Thema, jedes Kind hat 20 T-Shirts dabei, um sich 18 davon bereits am ersten Urlaubstag beim lustigen Kinderthemenabend zum Thema “mit Kindern, Naturmaterialien und Farbe kreativ sein” einzusauen. Vielleicht sollten wir künftig auch die Waschmaschine einpacken?

4. Kreativität

kreativ im Urlaub

Auch im Urlaub geht nichts über Kreativität!

Den Themenabend hätten wir uns schenken können, ohne Kreativität wird der Urlaub bei uns zum Chaos. Drei Kinder, die am offenen Meer in drei verschiedene Richtungen laufen, aber nur zwei Personen, die hinterherrennen können während eine davon das Baby hüten muss. Kein Problem, hier zahlen sich Kreativität und Phantasie aus. “Nicht nach da vorne laufen, da steht das Brokkolimonster und zwingt dich zum Aufessen!” hilft ebenso wie “Kommt schnell wieder her, da vorne gibt’s Limo!”. So macht der Urlaub mit Kindern Spaß!

5. Oma!
Ja, Oma braucht einen einzelnen Punkt, weil sie so wichtig ist. Urlaub ohne Oma klappt wunderbar, danach brauchen der Mann und ich aber selbst Urlaub.  Oma ist Babysitterin, Streitschlichterin und Küchenkraft in einem und sie übernimmt nicht nur all das freiwillig, sondern außerdem gerne. Gegen die leuchtenden Augen der Oma und die strahlenden Gesichter der Kinder sieht jeder romantische Sonnenuntergang alt aus, Oma dagegen halten Aktivitäten mit den Kindern frisch und jung.

6. Murphy
Den packen wir nicht freiwillig ein, aber er ist meistens dabei. Ob Maul- und Klauen-Seuche Hand-Mund-Fuß-Krankheit, Schnee im Mai, 30 Grad im November oder Kindersitze, die am Morgen des 1. Urlaubstags zu Bruche gehen, Murphy kommt immer dann, wenn ihn keiner braucht und Urlaube mag er wohl besonders gern.

7.  Gute Laune!

gute Laune

Wäre doch gelacht!

Wen interessiert das Wetter, wenn er die richtige Kleidung dabei hat und wen stört Murphy, wenn der großer Koffer voll guter Laune im Gepäck ist?  Niemanden und deshalb ist das allerallerwichtigste bei unseren Urlauben die Stimmung. Es regnet in Strömen? Na und, wir haben auch im Regen Spaß! Kein Spur von Wasser an der Nordsee? Wandern und matschen im Watt ist auch toll. Und wenn es im Mai schneit, bauen wir eben einen Schneeschirm. Es hat alles sein Gutes und der Urlaub sollte für alle die schönste Zeit im Jahr sein. Und das liegt zum Glück meistens an einem selbst und aus dem, was man daraus macht.

In diesem Sinne: Frohen Urlaub 2013 euch allen!

 

Weiterführende Links:
Bloggeraktion “Ich packe meinen Koffer”
– Günstige Ferienwohnungen und Häuser buchen auf Fewo-direkt.de

2 Gedanken zu “Wir packen unsere Koffer und nehmen mit…

  1. 1. Mai 2013 at 12:09

    Oma in den Koffer packen? Ich fass es ja nicht ;-)
    Finds übrigens schön noch jemanden zu sehen der aus jedem Urlaub das Beste macht und dem es egal ist wie das Wetter ist.
    Urlaub ist was in deinem Kopf passiert!
    Habt Ihr eigentlich Euren Sandkasten schon voll? ;-)

  2. 3. Mai 2013 at 21:50

    Witzig, die Idee mit dem Brokkolimonster merke ich mir!

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