Wilhelmshaven- Eine pulsierende Hafenstadt

An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
sind die Fische im Wasser und selten an Land.

Wer sich davon überzeugen möchte, der besucht am besten die Stadt Wilhelmshaven. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom preußischen König Wilhelm als Garnisonsstützpunkt der Marine gegründet. Sie gilt als die jüngste Stadt im Nordwesten Deutschlands. Durch den modernen Tiefwasserhafen ist Wilhelmshaven mit der ganzen Welt verbunden.

Das gemäßigte Klima zieht viele Touristen an, aber nicht nur das, Wilhelmshaven wird auch als „grüne Stadt am Meer“ bezeichnet. Hafen-Erlebnisse der Extraklasse, ein Stadtleben, das turbulent als auch lebendig ist, sowie maritime Attraktionen warten auf die Besucher. Wilhelmshaven hebt sich dadurch von den anderen Städten Deutschlands ab, weil hier der Strandurlaub auf den Städtetrip trifft und sich diese beiden konträren Urlaubsabenteuer vereinen. Der Aufenthalt am Meer hat viel zu bieten und das turbulente Stadtleben in einer aufstrebenden Hafenstadt darf zusätzlich genossen werden. Unzählige Kultur- und Freizeitmöglichkeiten werden dem Urlauber hier dargeboten, dass meist eine Woche Urlaub nicht ausreicht, um diese faszinierende Stadt besser kennenzulernen.

Die grüne Stadt am Meer hat viel zu bieten

Die jüngste Stadt im Nordwesten Deutschlands hat allerhand zu bieten. Bemerkenswerte Touristenhighlights, die einfach bewundert werden müssen, öffnen gerne ihre Pforten. Wer schon einmal in Wilhelmshaven ist, muss das Nationalparkzentrum der Stadt, das Wattenmeerhaus gesehen haben. Es erzählt von den Tieren und Pflanzen, die sich ihren Lebensraum im Watt geschaffen haben. Wie der Name schon verrät, im Sturmerlebnisraum geht es stürmisch weiter. Die geführte Wattexpedition darf auf keinen Fall verpasst werden, sie ist ein besonderes Highlight.

Ausflugsziele in und um Wilhelmshaven:
Das Landschaftsbild der Küste wird geprägt von der Nordsee und dem Wattenmeer. Eine Wattwanderung durch das Meer zu einer der Nordseeinseln ist nicht nur bei Naturliebhabern beliebt. Hier hat die Ursprünglichkeit ihr Zuhause gefunden, wo Warftendörfer noch beheimatet sind. Durch die Gezeiten steigt und fällt das Wasser je nach Region um ca. zwei bis vier Meter.

Direkt am Helgolandkai befindet sich das große Aquarium von Wilhelmshaven. Hier werden dem Besucher die verschiedensten Lebensräume unter Wasser vorgestellt. Vom Wattenmeer über den Atlantik. Die Antarktis bis hin zu den tropischen Gewässern. Die Unterwasserwelt wird einem nirgends besser näher gebracht als hier. Der Bontekai weiht den Besucher in die Geheimnisse der Nordsee-Welten näher. Hier werden verschiedene Dokumentationsfilme in 3-, 4- und 5-D ausgestrahlt.

Das Marinemuseum ist ein absolutes Muss für jeden Besucher. Nicht nur kulturell Interessierte kommen hier auf ihre Kosten. Auch alle anderen Besucher profitieren von der Explikation der geschichtlichen Bedeutung der Marine. Es ist aufschlussreich, den Werdegang vom ersten deutschen Kriegshafen zum größten deutschen Marinestützpunkt nachzuverfolgen.

Die Südstrandpromenade, die sich gleich in der Nähe des Marinemuseums befindet, lädt zum Flanieren ein. Der dortige Strand ist ein beliebter Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste zugleich. Hotels und Restaurants säumen die Promenade, zusätzlich locken sie viele Erholungssuchende an den Strand. Liege- und Freizeitflächen sind genügend vorhanden, hier findet einfach jeder Urlauber das passende Plätzchen, an dem er entspannen kann. Bedeutende historische Blickpunkte eröffnen sich dem Gast im Rathaus, mit seinem 49 Meter hohen Aussichtsturm und in der Christuskirche, die als Marine-Garnisonkirche gilt.

Seefahrten zu der Insel Helgoland und nach Butjadingen bieten sich an. Auch Hafenrundfahrten durch den Außen- und Innenhafen müssen einmal gemacht werden. In diesem Sinne Schiff ahoi und bis bald in der pulsierenden Hafenstadt.

2 Gedanken zu “Wilhelmshaven- Eine pulsierende Hafenstadt

  1. 18. Februar 2013 at 11:00

    Ich kann deine Eindrücke nur bestätigen. Wilhelmshaven ist wirklich einen Besuch wert! Ich empfehle aber unbedingt einen Besuch im Sommer, nur bei schönem Wetter macht‘s so richtig Spaß.

  2. 8. September 2013 at 14:25

    Wilhelmshaven ist in meiner Jugend die Stadt gewesen wo ich wohl am Häufigsten war. Das hatte nicht nur den Grund, daß unsere Verwandtschaft dort wohnte, sondern auch den Grund das wir Kinder die Kombination aus mehr und recht grüner Innenstadt ganz hervorragend fanden.
    Bei den “Attraktionen” vermisse ich nur die Nennung des Banter Sees. Wir wurden als Kinder immer gewarnt dort würden zahlreiche versenkte Schiffe drinliegen und wir sollten nicht zu tief tauchen. :-)
    Gruß, Max

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